Experiminta bleibt in Frankfurt: Chance für den Frankfurter Westen
Die FDP-Römerfraktion begrüßt ausdrücklich, dass das Experiminta ScienceCenter in Frankfurt bleibt und künftig im ehemaligen Finanzamtsgebäude an der Hospitalstraße in Höchst untergebracht wird. Es wäre für den Wissenschaftsstandort Frankfurt äußerst bedauerlich gewesen, hätte diese beliebte Institution die Stadt verlassen müssen.
„Der neue Standort eröffnet der Experiminta die Chance, Kinder und Jugendliche im Frankfurter Westen noch stärker zu erreichen, die bislang einen weiteren Weg in die Innenstadt hatten“, sagt Ingrid Häußler, kultur- und wissenschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion. Besonders vielversprechend seien mögliche Kooperationen mit dem Industriepark Höchst und der Infraserv, etwa im Bereich naturwissenschaftlicher Bildung. Auch Kontakte zu Schulen in den angrenzenden Kommunen des Main-Taunus-Kreises könnten neue Besuchergruppen erschließen, sofern die Anbindung stimmt. Deshalb und damit auch weiterhin Besuchergruppen aus ganz Frankfurt den neuen Standort erreichen, sei die zügige Sanierung des Bahnhofs Höchst und die Fertigstellung des Haltepunkts für die Regionaltangente West von zentraler Bedeutung.
Häußler betont zugleich, dass ein Umzug dieser Größenordnung stets Risiken berge. Die FDP-Fraktion fordert deshalb, die Stadt Frankfurt auf, die Experiminta bei und nach dem Umzug tatkräftig zu unterstützen, damit das Bildungsangebot ohne Einbußen erhalten bleibt und möglicherweise eintretende Anlaufschwierigkeiten kompensiert werden.
