FDP-Fraktion fordert Ende des Leerstands in der Stiftstraße 32
Die FDP-Römerfraktion kritisiert den anhaltenden Leerstand im stadteigenen Wohn- und Geschäftshaus in der Stiftstraße 32 scharf. Über 100 städtische Wohnungen stehen in Frankfurt leer. Bereits 2022 wurde für die Stiftstraße ein Konzeptvergabeverfahren beschlossen, das bis heute nicht eingeleitet wurde. Ebenfalls 2022 lag ein konkretes Angebot eines privaten Investors vor, das aus ideologischen Gründen abgelehnt wurde. Auch ein Tauschangebot für die Immobilie, das Wohnraum gesichert hätte, fand kein Gehör. Heute verweist der Magistrat schlicht auf fehlende Kapazitäten.
Fraktionsvorsitzender Sebastian Papke urteilt deutlich: „Wer Wohnungen in bester Innenstadtlage leer stehen lässt, weil er private Eigentümer aus Prinzip ablehnt, handelt verantwortungslos gegenüber den Familien und Bürgerinnen und Bürgern, die in Frankfurt auf Wohnungssuche sind.“ Die Liberalen fordern daher, das Gebäude unverzüglich an qualifizierte Privatpersonen oder Gesellschaften zu reprivatisieren – auch im Wege der Erbpacht –, die ohne bürokratische Umwege Wohnraum schaffen. Zusätzlich muss der Magistrat eine stadtweite Strategie gegen Leerstand in stadteigenen Immobilien vorlegen. Papke abschließend: „Wer ernsthaft gegen Wohnraummangel kämpfen will, darf nicht selbst Wohnungen leer stehen lassen. Wir erwarten Tempo zum Wohle aller Frankfurterinnen und Frankfurter und keine weiteren Prüfaufträge.“
