Hessische zentrale Stelle für Fachkräfteeinwanderung entlastet Frankfurts Ausländerbehörde
Die Freien Demokraten im Römer begrüßen, dass Hessen mit der „Zentralen Stelle für Fachkräfteeinwanderung“ endlich die Konsequenzen aus jahrelangen Forderungen aus Politik und Praxis zieht. Gebündelte Zuständigkeiten, einheitliche Verfahren und echte Planungssicherheit für Unternehmen wie für internationale Talente: Genau das braucht ein Wirtschaftsstandort wie Frankfurt, denn schon heute bleiben hunderttausende Stellen aufgrund der langen Genehmigungsverfahren unbesetzt.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Isabel Schnitzler benennt den Kern des Problems: „Frankfurts Ausländerbehörde arbeitet seit Jahren am Limit. Das spüren Unternehmen, die auf Fachkräfte warten, und die Menschen, die hier arbeiten wollen. Eine zentrale Stelle kann diese strukturelle Überlastung endlich abfedern, Verfahren vereinheitlichen und Bearbeitungszeiten deutlich verkürzen. Wenn das gelingt, wird Hessen im Wettbewerb um internationale Talente spürbar besser aufgestellt sein.“
Für die Liberalen ist klar: Der Aufbau der neuen Stelle ist kein Ziel, sondern ein Startpunkt. Jetzt braucht es ausreichend Ressourcen, verbindliche Fristen und klare Prozesse. Der Schritt ist richtig, jetzt muss er konsequent zu Ende gegangen werden.
