Kommunikationsanlagen müssen überprüft werden

Bildung25. März 2019

In einem aktuellen Antrag fordert die FDP im Frankfurter Römer den Magistrat auf, die bestehenden Kommunikationsanlagen an Frankfurter Schulen auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Eine Abfrage bei 46 Schulen habe ergeben, dass alleine bei 16 Schulen die Anlagen nicht funktionierten. „Wenn Schulleiter berichten, dass ihre teuer installierten Kommunikationsanlagen nicht funktionieren, müssen die Anlagen überprüft werden. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Denn das eigentliche Ziel der Anlagen ist, dass über Lautsprecheranlagen die Schulleiter Notrufe durch das Gebäude oder in einzelne Räume absetzen können. Umgekehrt sollen auch Lehrer in Notsituationen die Möglichkeit haben, aus den Klassenräumen heraus Kontakt zum Sekretariat aufzunehmen, damit von dort die Polizei alarmiert werden kann“, erklärt Stefan von Wangenheim, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Römerfraktion.

Aus der Magistratsvorlage M19 gehe hervor, dass trotz der berichteten Mängel weitere 41 Schulen mit den Kommunikationsanlagen ausgestattet werden sollen. „Wir Freie Demokraten sind der Meinung, dass diese Magistratsvorlage so lange zurückgestellt werden muss, bis das Ergebnis der Überprüfung vorliegt. Sollte sich herausstellen, dass die Technik nicht den nötigen Anforderungen entspricht, ist der Magistrat aufgefordert, nicht weiter in das System zu investieren, sondern zu prüfen, inwieweit Alternativanlagen den Anforderungen in Krisensituationen an Schulen besser gerecht werden. Es kann nicht sein, dass die Stadt in teure Anlagen investiert, die im Notfall nicht funktionieren und das Leben unserer Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrerinnen und Lehrer gefährdet sein könnte. Der Magistrat ist dazu verpflichtet, funktionstüchtige Anlagen an Frankfurts Schulen zu installieren – und zwar rundum einwandfrei funktionierende Anlagen. Selbstverständlich müssen diese Anlagen auch regelmäßigen Härtetests unterzogen werden, damit im Ernstfall die höchstmögliche Sicherheit für unsere Schülerinnen und Schüler gewährleistet ist“, so von Wangenheim.