Kosten von Heimbewohnern beim Frankfurt-Pass berücksichtigen

Soziales20. September 2018

„Mit unserem aktuellen Antrag möchten wir erreichen, dass geprüft wird, ob der Frankfurt-Pass weiterentwickelt werden kann. Er soll auch Heimbewohner einbeziehen, die zwar ein Einkommen haben, das über der Bemessungsgrenze für den Frankfurt-Pass liegt, aber die nach Abzug der Heimkosten nur noch wenig frei verfügbare Mittel haben. Für diese Menschen wäre eine Berücksichtigung nach Abzug ihrer Heimkosten eine große Hilfe zur Teilnahme am Öffentlichen Nahverkehr sowie der Teilhabe am Kultur- und Bildungssystem der Stadt“, erklärt Yanki Pürsün der sozialpolitische Sprecher der FDP-Römerfraktion.

Die Vergabe des Frankfurt-Passes orientiere sich ausschließlich am Einkommen des Antragstellers. Mögliche Ausgaben – wie zum Beispiel Kosten für ein Heim – würden nicht abgezogen. „Diese Tatsache benachteiligt die Heimbewohner, denn das soziale Angebot des Frankfurt-Passes ist scheinbar nicht auf die Besonderheiten dieser Personengruppe ausgerichtet. Inzwischen sind die Eigenanteile der Pflegebedürftigen auf durchschnittlich 1831 Euro monatlich gestiegen“, informiert Yanki Pürsün.