Römerupdate April 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
mit der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung ist Frankfurt am gestrigen Donnerstag in eine neue Wahlperiode gestartet. Für uns Freie Demokraten ist das weit mehr als ein formaler Auftakt: Es ist der Beginn eines politischen Neustarts, in dem die Weichen für die kommenden fünf Jahre gestellt werden. Jetzt gilt es, Verantwortung für unsere Stadt zu übernehmen und liberale Positionen sowie konkrete Lösungen sichtbar zu machen.
In der Sitzung standen zunächst die organisatorischen Grundlagen im Mittelpunkt: die Eröffnung durch den Oberbürgermeister, die Wahl der Stadtverordnetenvorsteherin und des Präsidiums sowie die Bildung der ersten Ausschüsse.
Die Wahlen sind zugleich das erste sichtbare Zeichen dafür, wie es in Frankfurt politisch weitergeht. Frau Korenke von der CDU wurde mit einem sehr deutlichen Ergebnis zur Stadtverordnetenvorsteherin gewählt. Wir haben ihre Wahl unterstützt und verbinden damit die Erwartung einer neutraleren und stringenteren Sitzungsleitung. Zu stellvertretenden Stadtverordnetenvorstehern wurden Frau Fabricius, Frau Arslaner und Herr Klingelhöfer gewählt.
Bei der Wahl der sechs Beisitzer und sechs Schriftführer war durchaus Spannung spürbar. Im Vorfeld war offen, ob die Linke, die AfD oder auch wir eine Chance auf einen Platz haben würden und ob CDU oder Grüne aus diesen Wahlen als stärkste Kraft hervorgehen würden.
Durch die Unterstützung von Volt sowie ÖkoLinX-ELF und DiePARTEI für die Grünen ist bereits eine erste Blockbildung sichtbar geworden. Bei den Beisitzern entfielen jeweils zwei Sitze auf CDU und Grüne, ein Sitz auf die SPD und ein weiterer auf die Linke. Bei den Schriftführern gingen ebenfalls jeweils zwei Sitze an CDU und Grüne, ein Sitz an die SPD und ein Sitz an die AfD.
Den gewählten Mitgliedern des Präsidiums haben wir gratuliert und erwarten eine neutrale und faire Sitzungsleitung. Damit ist das Fundament gelegt, auf dem die inhaltliche Arbeit in den kommenden Wochen und Monaten aufbauen kann.
Wie es bei der Koalitionsbildung weitergeht, bleibt nach den machtpolitisch motivierten Manövern von Grünen und Volt offen, die nicht nur die Vertrauensbasis im Römer belastet haben, sondern auch die Politikverdrossenheit in der Bevölkerung weiter verstärken.
Auch wenn wir leider nur mit vier Mitgliedern als Fraktion vertreten sind, bleiben wir arbeits- und kommunikationsfähig. Mit Reden, Anträgen, Anfragen, Presseerklärungen und Social Media werden wir uns weiterhin mit voller Kraft für Frankfurt einsetzen und liberale Lösungsansätze sichtbar machen.
Mit diesem Anspruch gehen wir zuversichtlich in die neue Wahlperiode.
Ihr
Sebastian Papke
