Sanierungsnotstand an Frankfurts Schulen eskaliert

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Die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Römer, Isabel Schnitzler, zeigt sich entsetzt über die erneute Sperrung einer Frankfurter Schule wegen akuter Einsturzgefahr. Diesmal trifft es die Anni-Albers-Schule, und damit rund 1.000 Schülerinnen und Schüler, deren Familien und die Lehrkräfte, die von heute auf morgen vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Schnitzler erklärt: „Das ist kein tragischer Einzelfall mehr. Wenn sich solche Zustände wiederholen, ist das ein Systemversagen, das direkt im zuständigen Dezernat verantwortet werden muss.“

Die FDP-Fraktion warnt seit Jahren vor einem sich zuspitzenden Sanierungsnotstand an Frankfurts Schulen. Unter der Verantwortung von Bildungs- und Baudezernentin Sylvia Weber hat sich die Lage nach Einschätzung der Liberalen nicht verbessert, sondern weiter verschlechtert. Einsturzgefährdete Dächer und kurzfristige Schulschließungen sind das Ergebnis einer Schulpolitik, die Probleme aussitzt, statt sie zu lösen. Schnitzler stellt klar: „Frau Weber kann nicht länger so tun, als handele es sich um unvermeidbare Einzelereignisse. Wer für Bau und Bildung zuständig ist, muss erklären, warum nach jahrelangen Warnungen immer noch Kinder unter einsturzgefährdeten Dächern lernen sollen.“

Die Freien Demokraten fordern von der Dezernentin umgehend Transparenz über den tatsächlichen Zustand aller Frankfurter Schulgebäude, eine klare und öffentlich einsehbare Prioritätenliste für Sanierungsmaßnahmen sowie einen verbindlichen Notfallplan, der nicht erneut auf dem Rücken der Schulgemeinden ausgetragen wird. Ad-hoc-Lösungen, die Familien und Lehrkräfte in Unsicherheit lassen, sind für Frankfurt keine akzeptable Antwort. Schnitzler abschließend: „Frankfurts Kinder haben ein sicheres und verlässliches Lernumfeld verdient. Wer das nicht gewährleisten kann oder will, muss sich fragen lassen, ob er im Amt der Aufgabe noch gerecht wird.“