Schwerbehinderte müssen wissen, welche Bahn oder welchen Bus sie nehmen können

GesundheitIntegrationSeniorenSicherheit und OrdnungSozialesVerkehr1. März 2019

Die FDP-Fraktion im Römer fordert vom Magistrat, sich beim Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) dafür einzusetzen, Busse und Bahnen, die Elektroscooter befördern können, mit entsprechenden Piktogrammen zu versehen. „Auch aus den Fahrplänen sollte das ersichtlich sein“, so Annette Rinn, Fraktionsvorsitzende der FDP-Römerfraktion.

Für Schwerbehinderte, die auf einen Elektroscooter angewiesen sind, sei es unmöglich zu erkennen, welche Busse oder Bahnen sie nutzen könnten. Darauf hatte der Seniorenbeirat hingewiesen. Auch die Fahrer seien oft verunsichert, ob sie Elektroscooter befördern dürfen. Die Kennzeichnung der Beförderungsmittel mit entsprechenden Piktogrammen sei eine einfache und kostengünstige Lösung, so Rinn. Damit wissen Fahrer und Fahrgäste Bescheid und es bestehe Rechtssicherheit darüber, welches öffentliche Verkehrsmittel für Elektroscooter geeignet und zu deren Beförderung verpflichtet sei. „Es wäre außerdem sinnvoll, diese Informationen auch in den Fahrplänen anzugeben“, meint Rinn.