Schwerpunktkontrollen in Alt-Sachsenhausen zeigen erste Wirkung
Die verstärkten Schwerpunktkontrollen in Alt-Sachsenhausen zeigen nach Ansicht der FDP-Fraktion im Römer erste konkrete Erfolge. Das geht aus der stadtpolizeilichen Statistik 2025 hervor, die eine Bilanz der Maßnahmen im vergangenen Jahr zieht.
Zwischen April und Juli 2025 führte die Stadtpolizei an sechs Wochenenden insgesamt 616 Maßnahmen durch, mit besonderem Fokus auf Jugendschutz, Außengastronomie und die Waffenverbotszone. Dabei wurden 64 gastronomische Betriebe kontrolliert, 99 Ordnungswidrigkeitenverfahren sowie sieben Strafverfahren eingeleitet.
Dazu erklärt Nathaniel Ritter: „Die Zahlen zeigen, dass die verstärkten Kontrollen erste Wirkung entfalten. Mehr Präsenz der Stadtpolizei sorgt für mehr Sicherheit, mehr Ordnung und mehr Rücksichtnahme im öffentlichen Raum. Gerade die Anwohnerinnen und Anwohner haben lange unter Lärm, Vermüllung und mangelnder Durchsetzung bestehender Regeln gelitten.“
Positiv bewerten die Freien Demokraten insbesondere die konsequenten Kontrollen im Bereich Außengastronomie, Jugendschutz und der Waffenverbotszone. Der öffentliche Raum müsse für Anwohner, Besucher und Gewerbetreibende gleichermaßen verlässlich funktionieren.
Mit Blick auf die gestiegenen Zahlen bei Ordnungswidrigkeiten und Strafverfahren mahnt Ritter jedoch zu einer differenzierten Einordnung: „Natürlich bereiten steigende Fallzahlen Sorge. Gleichzeitig sind sie kein Selbstzweck, sondern Ausdruck konsequenterer Kontrollen. Wenn genauer hingeschaut wird, werden auch mehr Verstöße festgestellt. Entscheidend ist, dass Regeln tatsächlich durchgesetzt werden.“
Die FDP-Fraktion spricht sich dafür aus, die Schwerpunktkontrollen fortzuführen und die Stadtpolizei personell wie organisatorisch weiter zu stärken.
„Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass Regeln gelten und durchgesetzt werden. Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung sind zentrale Voraussetzungen für eine hohe Lebensqualität in unserer Stadt. Es ist folglich nur richtig, dass die Strukturen innerhalb der Stadtpolizei zurzeit weiter angepasst werden, um noch mehr Stadtpolizisten auf die Straßen zu bringen“, so Ritter abschließend.
