Mobilität und Wirtschaft müsse zusammengedacht werden

15.10.2019

Wir Freie Demokraten haben bereits mehrfach den Magistrat der Stadt Frankfurt darauf aufmerksam gemacht, dass Mobilität und Wirtschaft zusammen gehören und die Einbindung von Vertretern der Wirtschaftsverbände bei der Verkehrsplanung unumgänglich ist. Dies zeigt nun auch deutlich die von der IHK in Auftrag gegebene Studie zur Verkehrssituation in Frankfurt“, kommentiert Annette Rinn, verkehrspolitische Sprecherin der FDP-Römerfraktion.

Aus der Studie ging hervor, dass ein Großteil der befragten 300 Unternehmen und rund 1.000 Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt und dem Umland die Situation auf den Straßen und Schienen in der RheinMain Region kritisch sehen. „Nach Offenlegung der Studie bleibt nur zu hoffen, dass die Stadtregierung den Weckruf durch die Vertreter der Wirtschaftskammer gehört und auch verstanden hat. Die Stadtregierung muss endlich begreifen, dass der Wirtschaftsverkehr in Frankfurt unter allen Umständen funktionieren muss. Und das betrifft nicht nur Paketdienstleister und Handwerker, die in den seltensten Fällen auf das Fahrrad umsteigen können“, so Rinn und erklärt weiter: „Der Einzelhandel muss beliefert werden und Pendler, die aus welchen Gründen auch immer nicht auf den ÖPNV umsteigen können, müssen an ihren Arbeitsplatz gelangen. Aus diesem Grund fordern wir Freie Demokraten den Magistrat und vor allem den Verkehrsdezernenten Klaus Oesterling noch einmal auf, mit den Wirtschaftsvertretern in einen zielführenden Dialog zu treten und gemeinsam eine Verbesserung der Verkehrssituation in Frankfurt zu erarbeiten. Der Magistrat darf an dieser Stelle nicht vergessen: Die Prosperität unserer Stadt hängt unmittelbar vom Wohlergehen der Wirtschaftsbetriebe ab – und dies steht und fällt mit dem Funktionieren des Wirtschaftsverkehrs“.