Mobilität

Die Einführung der Parkbewirtschaftung in Bornheim war ein unüberlegter Schnellschuss der Stadt und wirft für viele Bürger, die auf die Mobilität mit dem PKW angewiesen sind, Existenzprobleme auf! Ich trete für Sondergenehmigungen ein! Wer Parken will musss allerdings bezahlen! Ich setze mich für Quartiersgaragen, Carsharing den Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs und für sichere Fahrradwege ein. Die einzelnen Verkehrsträger sollten dabei aber nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern sinnvoll nebeneinander koexistieren. Erhöhte Kontrollen gegen Verkehrssünder insbesondere Raser und Falschparker sind genauso erforderlich wie das Schaffen von Parkplätzen in Tiefgaragen damit die Blechlawine im öffentlichen Raum reduziert werden kann. Fahrradbügel müssen ergänzt werden insbesondere an unübersichtlichen Ecken. Parkraum für Lastenräder müssen bei Quartiersgaragen und privaten Stellplätzen eingeplant werden. Im Falle der Freiligrathstraße fordern wir Ersatz für wegfallende Parkplätze durch die geplante Begrünung zum Beispiel auf der Saalburgallee. Der schnelle Bau der geplanten Quartiersgarage mit Elektroladesäulen auf dem Gelände der Post in der Saalburgallee unterstütze ich. Bei Neubauten im Quartier wie das Grundstück Ringelstraße/Bergerstraße oder das ehemalige Gelände von Mercedes auf der Hanauer Landstraße wäre es notwendig, wenn für die Investoren und die Stadt unterirdische Quartiersgaragen in der Planung berücksichtigt werden. Solange der erforderliche Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs nur schleppend vorankommt, muss in unserem Stadtteil ausreichend Parkraum für Anwohner und Kurzzeitparker vorhanden sein. Beim Parken von auswärtigen Pendlern müssen die Unternehmen die Möglichkeit haben Parkscheine zu erwerben bis ausreichende Park&Ride-Angebote vorhanden sind. Urlaubsreisenden die unseren Stadtteil als kostenlosen Parkplatz nutzen muss eine Absage erteilt werden! Hierfür können die eingeführten Parkzonen ein erster Baustein sein. Für einen sicheren Fahrradverkehr auf der Bergerstraße zwischen Höhenstraße und Uhrtürmchen muss gesorgt werden. Dies ist wegen der Enge der Fahrspur derzeit nicht möglich. Platz muss hier auch für Fußgänger geschaffen werden!