Neue Formen der urbanen Mobilität

Carsharing-Angebote sind eine sinnvolle Erweiterung der Mobilitätsangebote. Sie fördern die Mobilität, können Privatfahrzeuge ersetzen und den Verkehr entlasten. Leider wird Carsharing in Frankfurt trotz der guten Voraussetzungen nicht so sehr unterstützt wie in anderen Städten. Der Bundestag hat letztes Jahr nach langer Verzögerung ein Carsharing-Gesetz verabschiedet. Trotz alldem passiert weiterhin nichts in Frankfurt.

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:

  1. Was bringt die gesetzliche Neuregelung für Frankfurt und wurde das Bundesrecht bereits in Landesrecht umgesetzt?
  2. Wie viele Carsharing-Stellplätze sind in Frankfurt bisher entstanden und welche weiteren sind geplant?
  3. Gibt es ein bundeseinheitliches Zeichen für Carsharing-Parkplätze?
  4. Werden im Stadtgebiet schon Carsharing-Parkplatz-Zeichen verwendet? Wenn ja, an welchen Stellen? Wenn nein, aus welchen Gründen hat die Stadt Frankfurt bisher davon noch nicht Gebrauch gemacht?
  5. Warum gibt es das, in der Antwort zur Frage 453/2017 angekündigte Konzept noch immer nicht?
  6. In anderen Städten gibt es Regelungen für Carsharing Fahrzeuge auf öffentlichen Parkplätzen. Nicht so in Frankfurt. Welche konkreten Pläne gibt es für Frankfurt?
  7. Gibt es Pläne, um die Intermodalität von ÖPNV und Carsharing zu unterstützen? Wenn ja, wie sehen diese aus?
  8. Gibt es Pläne, um Abonnements von ÖPNV und Carsharing zu verknüpfen? Wenn ja, wie sieht diese Verknüpfung aus?Wenn nein, aus welchen Gründen wurde bisher von einer solchen Verknüpfung abgesehen?
  9. Zu welchem Zweck ist die Stadt Frankfurt an Carsharing-Unternehmen beteiligt?
  10. Ist eine Carsharing-Kooperation der Stadt für die private Mobilität der Mitarbeiter der Stadt und ihrer Tochtergesellschaften angedacht? Wenn ja, wie könnte eine solche Kooperation aussehen?