U4 in Ginnheim: FDP setzt auf den Tunnel

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Die FDP-Römerfraktion begrüßt ausdrücklich, dass der Magistrat bei der Weiterplanung der U4-Verlängerung die tunnelorientierten Varianten N4 und N5 weiterverfolgt. Nur eine weitgehend unterirdische Lösung schafft es, den öffentlichen Nahverkehr zu stärken und gleichzeitig die Rosa-Luxemburg-Straße als zentrale Verkehrsader des Frankfurter Nordens zu erhalten. Der verkehrspolitische Sprecher, Nathaniel Ritter erklärt: „Was sinnvoll unter die Erde verlegt werden kann, sollte auch unter die Erde. Gerade die Variante N5 zeigt, dass eine weitgehend unterirdische Lösung möglich ist und Vorteile bei Fahrzeit, Barrierewirkung und Flächengewinn eröffnet.“ Die Variante N5 sieht dabei auch eine Tunnellösung für den Durchgangsverkehr vor. Für die Liberalen ist klar: Die Leistungsfähigkeit für den motorisierten Individualverkehr muss erhalten bleiben, unabhängig davon, welche Variante letztlich gewählt wird.

Ginnheim braucht weder eine ideologische Debatte gegen das Auto noch ein planerisches Weiter-so mit neuen oberirdischen Konflikten, sondern eine Lösung, die den öffentlichen Nahverkehr stärkt und zugleich die wichtige Straßenverbindung zuverlässig sichert. Der Magistratsbericht selbst betont die hohe verkehrliche Bedeutung der Rosa-Luxemburg-Straße: Sie ist zentrale Verbindung im Frankfurter Norden und Umleitungsstrecke bei Sperrungen auf der A5. Wer diese Realität ignoriert, plant am Alltag der Menschen vorbei.

Für die FDP-Römerfraktion endet die Planung nicht in Ginnheim. Die Liberalen wünschen sich eine unterirdische Haltestelle in Ginnheim sowie langfristig eine Weiterführung der U4 über das Nordwestzentrum bis zum geplanten neuen Stadtteil der Quartiere. „Wer heute die Trasse klug anlegt, hält diese Option offen. Wer heute spart oder auf Oberflächen ausweicht, verbaut sie“, so auch der Fraktionsvorsitzende Sebastian Papke abschließend.